Sonntag, 31. Juli 2011

Picknick im Englischen Garten

Bei schönem Wetter gibt es genau 3 Plätze, in denen man in München gut abhängen kann: a) Biergarten b) Isar c) Englischer Garten. Wir haben uns diesmal für letzeres entschieden und eine schöne Brotzeit eingepackt :)






PS: Picknickstyles folgen ;o)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Budapest: Kavehaz Central

Budapest ist bekannt für seine Kaffeehaus-Kultur. Früher, als noch niemand in seiner Wohnung abhängen wollte, nahm man am sozialen Leben im Kaffeehaus teil. Das Kavehaz Central ist mit Sicherheit ein besonders schönes, renoviertes Exemplar. Die Kuchen sind lecker, die Preise westlich: Ein Mini-Macaron kostet 250 HUF, also rund 1 Euro.


Vor dem Kaffeehaus haben wir noch ein Ost-Original gefunden: Den Trabbi, passend lackiert zu meiner Lederjacke.



Centrál Kávéház
1053 Budapest
Károlyi Mihály u. 9

Tipp: Jeden Tag ab 18:00 gibt es 50 Prozent auf alle Kuchen.


Dienstag, 26. Juli 2011

Budapest: Der Burgberg von Buda

Meine Reise nach Ungarn glich der Fahrt mit dem legendären Orient Express. Schließlich habe ich mich nicht einfach in ein Flugzeug gesetzt, nein, ich bin die 773 km von München bis nach Budapest mit dem Zug gefahren! Leider war es kein K&K-Express mit roten Samtchaiselongues und Kronleuchtern, sondern der RailJet von der ÖBB. Naja, auch gut und allemal bequem.

Bis nach Wien dauert es vier Stunden, ungefähr so lange bevölkern Bon-Jovi-Fans auf dem Weg zum Wien-Konzert den Zug. Die dreieinhalb Stunden bis Budapest-Ost wird der Zug zunehmend leerer. Wir fahren über Salzburg - Linz - St. Pölten - Wien West - Wien Meindling. Danach kommen die ersten Stopps in Ungarn und ich verstehe nur Bahnhof: " Nächster Halt: Hschnyegschalom!" oder "Nächster Halt Mschsnschnsalomaguar!" Das soll wohl Hegyeshalom und Mosonmagyarovar heißen.

Györ und Tatabanya verstehe ich dann schon wieder besser. Siebeneinhalb Stunden später rollen wir endlich in den hässlichen Ostbahnhof von Budapest ein. Ostblockfeeling pur! Keleti pályaudvar ist, glaube ich, der letzte der vier Bahnhöfe Budapests, der noch renoviert werden muss. Ich ziehe meinen pinkfarbenen Koffer durch die Metro und die Erzsébet körút entlang. Endlich einchecken, endlich unter die Dusche, endlich die Stadt entdecken! Uns zieht es rauf auf den Burgberg. Hier trohnt das Fabelwesen Turul, von dem einer Legende nach das Volk der Ungarn abstammt.





Der Burgberg ist riesig, eine ganze Stadt gilt es dort oben zu entdecken. Niedliche Zuckerbäckerhäuschen wie das da oben, Restaurants und ein unterirdisches Labyrinth warten. Von der Matthiaskirche aus hat man einen tollen Blick auf die Donau und das Parlament - übrigens größer als das in London.







Essen und Trinken kann man hier natürlich auch - wenn man es sich leisten kann (oder will).

Montag, 25. Juli 2011

Still in Love with Patrick Wolf

Der Wolf Patrick lässt mir einfach keine Ruhe ... selbst im Budapester H&M dudelte er mir entgegen. Das nahm ich als Zeichen. Habe im Wolf-Rausch im Sale Forint-Schnäppchen geshoppt und brauche jetzt dringendst "Lupercalia"! Leider ist es in der Stadtteilbib Bogenhausen gerade ausgeliehen und ich habe mein Passwort nicht im Kopf ...



Patrick Wolf: House from Mike Kalinin on Vimeo.

PS. Bald gibts mehr Pix aus Budapest, von Trabbis und Kaffeehäusern ...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Bauhaus in Dessau

Dialog vom Melt!:
"Und, was macht ihr heut noch so?"
"Ach, wir wollten mal ins Bauhaus fahren!"
"Baumhaus? Was fürn Baumhaus?"

Tsssss, dabei ist das Melt! doch ein Festival mit Anspruch! Das zeigt sich zum Beispiel an den kostenlosen Shuttlebussen zum Bauhaus Dessau plus kostenloser Führung für Festivalbesucher (plus Vortrag von Alec Empire von Atari Teenage Riot, nachdem ich aber schon vorher im Original-Bauhaus-Vorlesungsaal fast weggepennt wäre, entschied ich mich, nicht dabei zu sein ... obwohl, sein Noise-Sound hätte mich vielleicht wieder aufgeweckt!) Daher gibts hier nur Bilder vom Bauhaus, das in den 1920ern entstand und heute trotzdem noch so modern wirkt, als wäre es gestern entstanden. Ok, bis auf die miserable Energiebilanz vielleicht.


PS: Ananassirup in den Joghurt. Kannst du dir das merken? Klar. Joghurtsirup in die Ananas.
PPS: Dieser Neuss Beuys war auch ganz toll. Oder hieß der Boys Noize?
PPPS: Plüschtierli.

Montag, 18. Juli 2011

Melt! 2011 - ein Rückblick ...


 "Muzzzik! Pissen! Rave!"
So könnte man das Festival Melt 2011 zusammenfassen. Wenn man der unglaublich nervige Typ aus unserem Bus (aka "Schranz On Wheels") wäre. Bin ich aber nicht.

In seinen besten Momenten ist der/die/das Melt einfach magisch: Wo sonst gibt es schon eine so geile Industrial-Kulisse, wo sonst strahlen Laser von Braunkohlebaggern, wo sonst geht neben der Discokugel der blutrote Vollmond auf, wo sonst flattert Lametta an Lampen und lässt sie wie fliegende Feuerquallen wirken  ... Halt, stop: Natürlich tragen auch Künstler und Publikum (erstaunlich zivilisiert, besonnen und freundlich für 25.000 Menschen) zu einem gelungenen Festival bei.



Mein persönlicher Favorit und neuer Lieblingssänger: Patrick Wolf. Bei seinem Auftritt auf der Main Stage stimmten einfach die Vibes zwischen Sender und Empfänger. Das Publikum war hingerissen - vielleicht liegt es aber einfach auch nur daran, dass er mich mit Bermondsey Street an der Harfe zu Tränen gerührt hat. Hach ... so schön!



Auch gut: Architecture in Helsinki mit altbewährter Dance-Performance und Cover von "I've been thinking about you" im Intro-Zelt und Rusko mit seinem Mega-Dubsteb-Bretter-Set am Desperados Beach.

Nicht so toll: Das Regenwetter am Sonntag, langer Soundcheck bei José Gonzalez und Robyns Live-Auftritt, der zwar mit "Bad Gal" vielversprechend begann, sich dann aber immer mehr in Liebeskummer-Songs verlor ... Alles in allem schöne, anstrengende, faszinierende Tage. Und das Glück, zuhause wieder auf einer echten Matratze statt auf einer Isomatte liegen zu können ...

Dienstag, 12. Juli 2011

Music Tuesday: Kreayshawn

Ein bisschen Hipsterrap, den ich auf einem meiner Lieblings-Musikblogs entdeckt habe. Ich finds gut.


Kreayshawn "Gucci Gucci" from Joseph Zentil on Vimeo.

"Gucci Gucci" is all about not wearing designer brands like Gucci and Prada, but what if they gave you free stuff?
That's like somebody saying, "You won a free Scion!" Would you really even wanna drive it? Honestly, the hood in me would want to take those clothes and sell them to my friends for cheaper.

Sonntag, 10. Juli 2011

Museum der Moderne in Salzburg

Ja, mein Outfit kennen aufmerksame Leser schon, aber bei 30 Grad im Schatten und wenn's schnell gehen muss greife ich gerne auf erprobte Klassiker zurück ...

In Salzburg waren wir fernab von den Massen im Museum der Moderne im dazugehörigen Restaurant essen. Hier fährt man erstmal mit einem Aufzug durch das Gestein des ehemaligen Salzbergwerks - allerdings nach oben und nicht nach unten. Traumblick und leckeres Essen erwartet den Gast, allerdings nicht ganz billig. Dafür diniert man im Stylo-Ambiente mit Blick über Salzburg.









Zurück in München erwartete uns dann leider mal wieder ein Gewitter ... Nachdem es mich schon Donnerstag nach dem Kino (ich war tatsächlich in Beginners dank meiner Namensvetterin Miriam von Modepuppe) kräftig erwischt hat, habe ich jetzt die Schnauze voll von unfreiwilligen Duschen! Naja, trocknet ja alles wieder ...

Mittwoch, 6. Juli 2011

Pavillon 21. Mini Opera Space: Hurts & Ting Tings live in concert


Feierabend! Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur steht wieder der geile Pavillon 21 auf dem Marstallplatz, designed by Coop Himmelblau, erinnert an Mad Max' Donnerkuppel, sondern birgt für uns auch noch eine extracoole Unterhaltung: Ein exklusives Live-Konzert von Hurts (steh ich persönlich jetzt nicht ganz so drauf) und den Ting Tings (auf die 2 umso mehr, zudem die Sängerin den selben Hairstyle wie ich 2003 trug, trägt).


Los gings mit Hurts, deren Sänger eine Mischung aus Falco (Auftreten), den Pet Shop Boys (Style), Kraftwerk (martialischer Bühnenaufbau) und Michael Stipe ist. Genau wie der REM-Frontmann zittert er nämlich immer so komisch mit seiner rechten Hand herum, wenn er seine dramatischen Lieder vorträgt.



Ich hab auch schon angefangen zu zittern, wie das Bild oben beweist heheh. Bevor wir total depressiv wurden, haben uns heimlich rausgestohlen und lieber ne leckere Currywurst reingezogen ...Genau einmal im Jahr ziehe ich mir nämlich eine rein, traditionell auf dem Weihnachtsmarkt, aber im Sommer war es auch nicht schlecht.



 



Dann folgte Teil II aka Neonparty aka Auftritt der Ting Tings, die in der ersten Reihe von ein paar putzigen männlichen Groupies unterstützt wurden. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Ting Tings-Sängerin entfernt an Lady Gaga erinnert? Jedenfalls rockt sie ordentlich ab in ihrem trashy Neon-Outfit!


Ein Typ im Decendents-T-Shirt wagt dann noch zwei mal den Versuch eines Stage-Divings, was aber eher wie eine Prozession aussieht, da das Publikum (zum Glück!) nicht sooo eng aneinander gequetscht ist und ein paar nette Zuschauer sich erbarmen, den Typ ein bisschen auf ihren Händen herumzutragen. Trotzdem: Respekt!


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