Dienstag, 26. Juli 2011

Budapest: Der Burgberg von Buda

Meine Reise nach Ungarn glich der Fahrt mit dem legendären Orient Express. Schließlich habe ich mich nicht einfach in ein Flugzeug gesetzt, nein, ich bin die 773 km von München bis nach Budapest mit dem Zug gefahren! Leider war es kein K&K-Express mit roten Samtchaiselongues und Kronleuchtern, sondern der RailJet von der ÖBB. Naja, auch gut und allemal bequem.

Bis nach Wien dauert es vier Stunden, ungefähr so lange bevölkern Bon-Jovi-Fans auf dem Weg zum Wien-Konzert den Zug. Die dreieinhalb Stunden bis Budapest-Ost wird der Zug zunehmend leerer. Wir fahren über Salzburg - Linz - St. Pölten - Wien West - Wien Meindling. Danach kommen die ersten Stopps in Ungarn und ich verstehe nur Bahnhof: " Nächster Halt: Hschnyegschalom!" oder "Nächster Halt Mschsnschnsalomaguar!" Das soll wohl Hegyeshalom und Mosonmagyarovar heißen.

Györ und Tatabanya verstehe ich dann schon wieder besser. Siebeneinhalb Stunden später rollen wir endlich in den hässlichen Ostbahnhof von Budapest ein. Ostblockfeeling pur! Keleti pályaudvar ist, glaube ich, der letzte der vier Bahnhöfe Budapests, der noch renoviert werden muss. Ich ziehe meinen pinkfarbenen Koffer durch die Metro und die Erzsébet körút entlang. Endlich einchecken, endlich unter die Dusche, endlich die Stadt entdecken! Uns zieht es rauf auf den Burgberg. Hier trohnt das Fabelwesen Turul, von dem einer Legende nach das Volk der Ungarn abstammt.





Der Burgberg ist riesig, eine ganze Stadt gilt es dort oben zu entdecken. Niedliche Zuckerbäckerhäuschen wie das da oben, Restaurants und ein unterirdisches Labyrinth warten. Von der Matthiaskirche aus hat man einen tollen Blick auf die Donau und das Parlament - übrigens größer als das in London.







Essen und Trinken kann man hier natürlich auch - wenn man es sich leisten kann (oder will).

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