Montag, 18. Juli 2011

Melt! 2011 - ein Rückblick ...


 "Muzzzik! Pissen! Rave!"
So könnte man das Festival Melt 2011 zusammenfassen. Wenn man der unglaublich nervige Typ aus unserem Bus (aka "Schranz On Wheels") wäre. Bin ich aber nicht.

In seinen besten Momenten ist der/die/das Melt einfach magisch: Wo sonst gibt es schon eine so geile Industrial-Kulisse, wo sonst strahlen Laser von Braunkohlebaggern, wo sonst geht neben der Discokugel der blutrote Vollmond auf, wo sonst flattert Lametta an Lampen und lässt sie wie fliegende Feuerquallen wirken  ... Halt, stop: Natürlich tragen auch Künstler und Publikum (erstaunlich zivilisiert, besonnen und freundlich für 25.000 Menschen) zu einem gelungenen Festival bei.



Mein persönlicher Favorit und neuer Lieblingssänger: Patrick Wolf. Bei seinem Auftritt auf der Main Stage stimmten einfach die Vibes zwischen Sender und Empfänger. Das Publikum war hingerissen - vielleicht liegt es aber einfach auch nur daran, dass er mich mit Bermondsey Street an der Harfe zu Tränen gerührt hat. Hach ... so schön!



Auch gut: Architecture in Helsinki mit altbewährter Dance-Performance und Cover von "I've been thinking about you" im Intro-Zelt und Rusko mit seinem Mega-Dubsteb-Bretter-Set am Desperados Beach.

Nicht so toll: Das Regenwetter am Sonntag, langer Soundcheck bei José Gonzalez und Robyns Live-Auftritt, der zwar mit "Bad Gal" vielversprechend begann, sich dann aber immer mehr in Liebeskummer-Songs verlor ... Alles in allem schöne, anstrengende, faszinierende Tage. Und das Glück, zuhause wieder auf einer echten Matratze statt auf einer Isomatte liegen zu können ...

1 Kommentar:

Liebe Leser, ich freue mich auf Eure Kommentare! ♥ Dear readers, I'm looking forward to your comments!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...