Montag, 31. Oktober 2011

Ein Hasenring von Oma Asi

Souvenirläden sind mir ein Graus. Wer braucht schon die hundertste Tasche, das tausendste T-Shirt mit irgendwelchem Käs drauf? Oma Asi hingegen fand ich richtig toll, auch wenn ich auf dem Foto bös gucke. Aber das ist halt mein Frankfurter Ghetto-Blick, damit mich keiner dumm anlabert. Und was man sich auf Jahre antrainiert, kann man nicht einfach so schnell wieder loswerden, selbst im lieblichen Estland nicht ...

Zurück zum Thema: In dem Laden ganz in der Nähe des Rathausplatzes in Tallinn gibt es estnische Designersachen. Ob das ein Keramikring mit einem Häschen ist wie bei mir, ausgefallene Ohrringe oder sonstiges ... ein Blick in den Laden lohnt sich! Und wer es nicht nach Tallinn schafft, dem sei gesagt: Es gibt auch einen Online-Shop.



Hose: JCrew
Schuhe: Converse
Lederjacke: New Yorker
Nagellack: Essie
Ring: Oma Asi
Saikang 4
10146 Tallinn

Freitag, 28. Oktober 2011

Rückblick: Frl. Müller bei Diplo

Das Club-Highlight des Jahres - jetzt im Video :)


DO_08/SEP/11> DIPLO & SCHLACHTHOFBRONX @ ROTE SONNE from DER KONGRESS on Vimeo.

Ich liebe solche Gigs einfach. Die ganze Energie der Leute, "gude Laune", gute Vibes, Musik, die nach vorne geht ... Lieber einmal richtig gut weggehen als jedes Wochenende zu Radiomusik in irgendnem Club abhängen, geht es Euch auch so? Ach und natürlich UNTER der Woche ... ich bin SO indie ;o)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Schloss Kadriorg (Katharinental) in Tallinn

Tallinns niedliche Altstadt haben wir uns jetzt zur Genüge angeschaut. Zeit, ein bisschen aus den Stadtmauern auszubrechen und auszuchecken, wie Alexander der Große residiert haben. Der hat sich in Tallinn nämlich ein Schloss mit Meerblick gebaut, Schloss Katharinental oder auch Schloss Kadriorg. Hier kann man ganz einfach und bequem mit der Tram hinfahren (ich fahre ja eh unglaublich gerne Tram, äh Straßenbahn, Gott ich bin schon ganz bajuwarisiert!). Nicht nur der Park ist absolut sehenswert, auch die Kronenleuchter nach Meissner Art. Da bin ich ja schon beim Kini aka König Ludwig auf Herrenchiemsee drauf abgefahren. Diese feinen Porzellanblüten ... ein Traum!

Wer danach noch Bock auf Kunst hat geht in das "Kumu", das Museum für moderne Kunst. Auf einem gigantischen Handy kann man hier jemanden anrufen, aber leider sind nur Inlandsgespräche erlaubt ... nix mit nachhause telefonieren.














Auf dem Weg zur Tramstation sind wir an diesen schönen "russischen" Holzhäusern vorbei gelaufen. Könnte ich doch nur hier wohnen ...




Montag, 24. Oktober 2011

Kohvituba: Süßes Cafe in Tallinn

Wer braucht schon New York, wenn er Tallinn haben kann? In den Seitengassen der ehemaligen Hansestadt finden sich nämlich Cafés, die mindestens so süß und stylisch sind wie die Magnolia Bakery, dafür aber viel kuscheliger.

Zum Beispiel das "Kohvituba". Es liegt im Südosten der Altstadt unweit des Boutique-Hotels "Three Sisters" (wo Frl. Müller entgegen anders lautender Vermutungen nicht abgestiegen ist). Betritt man das Café, ist es ein bisschen so, als wäre man bei seiner Oma zu Gast, aber einer coolen Oma, die Johnny Cash hört und leckere Kuchen backt, wie das "Special" mit Baiser, Biscuit, Creme und Himbeeren, das wir probiert haben. Dazu gibt es natürlich Cappucchino, Espresso etc., aber auch ganz spezielle Kaffeedrinks. Und damit meinen wir nicht einen Schuss Flavour-Sirup in die olle Latte, sondern wirklich neue "Kaffee-Cocktails" wie meinen Spice Island, ein Kaffee mit Zimt, Chili und allerlei Gewürzen, der dann wirklich recht spicy war ... löschen, bitte!






Kohvituba
Iceberg OU
Lai 26
Tallinn, Estland

Freitag, 21. Oktober 2011

Ausflug nach Tallinn

Ich versuche ja jeden Monat etwas Schönes zu machen, auf das ich mich freue. Auf meine Reise nach Tallinn, Estland, konnte ich mich schon Monate vorher freuen. So lange hatten wir das ganze nämlich schon gebucht. Leider spielte das Wetter im Oktober nicht mehr ganz mit. Dafür habe ich nur bei schönem Wetter fotografiert, um euch die Illusion einer sonnigen Auszeit in Estland zu liefern.

Die Stadt ist wirklich supersüß, etwas Ostblock-Charm drumherum, dafür eine bonbonbunte, pastellfarben renovierte Altstadt, wie man sie von Hansestädten wie Stralsund kennt, und viele tolle "russische" Holzhäuser, die ich euch in einem späteren Post zeigen werde (Jetzt hör ich aber auf mit meinem Russen-Gelaber, denn die Esten wollen eher zum hohen Norden gehören.) Dazu gibt es jede Menge Cafés und Restaurants. Man muss ja nicht unbedingt gleich die ums Rathaus herum nehmen, ein Blick in versteckte Seitengassen lohnt sich durchaus!

In einem Keller direkt unterhalb der Oberstadt, oberhalb des Rathauses (tolle Beschreibung, ich weiß) liegt zum Beispiel das Restaurant "Vanaema Iuures", estnisch für "Bei der Oma". Hier gibts eine gemütliche Atmosphäre und wirklich riesige Portionen (ich hab meine nicht geschafft ...) typisch estnischer Hausmannskost zu guten Preisen.

Außerdem gibt es überall leckere Kuchen, Avantgarde-Küche im Kaerejaan direkt am Rathausplatz und tolles estländisches Design in Andenken-Shops wie Oma Asi, wo ich mir einen süßen Keramikring in Form eines rosa Häschens gekauft habe ... Blogeintrag folgt! Jetzt erstmal viel Spaß mit den Bildern :)












Montag, 17. Oktober 2011

New York City: The Standard Boutique Hotel

Sooo, mein letzter NY-Post ... das coole "The Standard" und seine Möpse wollte ich Euch nicht vorenthalten!

Unter einem Boutique Hotel stellte ich mir bisher ein niedliches kleines Hotel vor, das höchstens neun individuell eingerichtete Zimmer hat. Das „The Standard“ belehrt mich eines besseren: Es thront unendlich viele Stockwerke hoch über der „High Line“, New Yorks begrünter ehemaliger Hochbahn, mit der früher Fleisch in den Meatpacking District befördert wurde.

Leider konnte ich keinen Blick in die vom Boden bis zur Decke verglasten Zimmer werfen und auch keinen Blick aus den Fenstern auf den Hudson River oder auf New Yorks Skyline. Das zum „The Standard“ (übrigens eine Hotelkette von André Balazs, ja genau, dieser Gschpusi von Uma Turman) gehörige Café ist aber auch sehr süß. Besonders die Salzstreuer in Hundeform hatten es mir angetan. Gibt es nicht nur als Mops, sondern auch als Dackel, Windhund, was weiß ich ... falls ihr also ein Mitbringsel sucht, das über das übliche „I <3 NY“ hinausgeht: Die Salzstreuer kann man dort auch kaufen.










The Standard New York
848 Washington Street
New York, NY 10014

Freitag, 14. Oktober 2011

Danke ... mit einem Sträußchen von Tulipa

Dieses Sträußchen ist für Euch, meine lieben Leser, Facebook-Fans und treue Anhänger von Frl. Müller! Ich freue mich immer wieder über Eure netten Kommentare und darüber, dass Ihr meinen Blog so fleißig lest. Es macht mir wirklich Spaß, hier zu bloggen, zu fotografieren und mir immer wieder etwas Neues zu überlegen, was ich Euch zeigen kann. Danke!

Besonders freut mich, dass ich mittlerweile 10 treue Blogger-Leser über Google Reader habe. Das habe ich nämlich gerade entdeckt und mich riesig gefreut! Mittlerweile stöbere ich selbst total gerne dort herum und entdecke immer wieder wahnsinnig süße, tolle, spannende, interessante Blogs von Euch!




PS: Die Blümchen stehen übrigens bei meinem Lieblings-Window-Shopping-Floristen Tulipa in der Hans-Sachs-Straße in München. Die dekorieren das Schaufenster da immer so geil ... vor einiger Zeit habe ich mir dort auch mal ein Sträußchen geleistet. Wenn ihr da seid, unbedingt mal vorbei schauen!

Tulipa Blumen
Hans-Sachs-Straße 6
80469 München

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Frau mit Hut

"The graveyard, the graveyard
All full of light
The only age
The beating heart
Is empty of life


Whoa-ah-ah-ah ah-ah,
Bring them all back to life"


(Feist, "Graveyard")

Keine Angst, ich bin nicht depressiv. Ehrlich gesagt, habe ich nur nach einem Ort gesucht, an dem ich einigermaßen ungestört Fotos machen kann. Das war dann mal wieder der Alte Münchner Südfriedhof. Nach all den Posts über New York muss ich euch ja auch mal wieder ein paar Outfits zeigen, dachte ich mir. Und nachdem heute in München noch einmal schön spätherbstliches Wetter war, suchte ich eigentlich nach einem sonnigen Fleckchen. Gab es abends aber nicht mehr.

Also wenigstens ein ruhiges Fleckchen ... daher der Südfriedhof. Wieder am Start: Mein heißgeliebter Maxirock ... irgendwie erinnert mich das aber auch etwas an die frühen Neunziger. Die Trends kehren halt immer wieder, wenn auch etwas verändert. In diesem Sinne: "Bring them all back to life!"





Hut: Gina Tricot
Pulli: Weekday
Choker: Lindex
Rock & Schuhe: H&M
Ring: Primark
Nagellack: Artdeco "117"
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...