Samstag, 31. März 2012

Pink is my favorite color ...

... wie ihr unten sehen könnt! Darum hab ich alles geknipst, was pink ist. Die Farbe macht einfach gute Laune, bei grauem Regenwetter wie heute fast noch mehr als an Sonnentagen wie letzte Woche. Außerdem kann man dazu soooo viel kombinieren, Jeanshemd, Strickpulli oder eine nudefarbene Bluse. Habt ihr auch ein knalliges Lieblingsteil?



... I'm on my Elsa Schiaparelli as you can see below. I know that Shocking Pink is very very girly but it can be very very powerful, too! Because everytime I see that color, it makes me feel sooooo good. 



Jeans: DL 1961 über Sojeans.de
Bluse: Gina Tricot
Trenchcoat: Zara (alt)
Schuhe: Deichmann (!)

Freitag, 30. März 2012

Kunsthalle München: "Georgia O'Keeffe - Leben und Werk"




"Georgia O'Keefe? Macht die nicht diese langweiligen Oma-Bilder von Blumen?" meinte eine Freundin von mir, als ich vorschlug, in die aktuelle Ausstellung in der Münchner Kunsthalle zu gehen (an dieser Stelle schonmal Verzeihung, dass ich dein Zitat als Einstieg missbrauche :) Zu meiner Entschuldigung bringe ich vor, dass es sich lediglich um ein journalistisches Stilmittel handelt). Langweilige Oma-Bilder? Nun ja, ganz unrecht hat meine Freundin nicht, denn die Künstlerin Georgia O'Keeffe ist tatsächlich bekannt für ihre Blumenbilder - und dadurch immerhin SEHR berühmt geworden!

Noch interessanter ist allerdings, warum sie überhaupt Blumen gemalt hat. Das hat nämlich nichts damit zu tun, dass man als Frau um die Jahrhundertwende nur harmlose Blümchen zu malen hatte. Es war vielmehr ein interessanter Trick in ihrer Künstlerkarriere, um (männliche) Kritiker mundtot zu machen. Das Frühwerk der Georgie O'Keeffe zeigte nämlich keine Blumen, sondern abstrakte Bilder, nicht unähnlich einem Rohrschach-Test. Leider fielen diese Gemälde mitten in die Zeit, als Freud mit seiner Theorie vom Über-Ich, dem Es und dem Unterbewussten um die Ecke kam. Nun deuteten sämtliche Kunstkritiker munter Geschlechtsteile u. Ä. in die Werke von Georgia O'Keeffe hinein, was vielleicht bei dem ein oder anderen Werk nicht von der Hand zu weisen ist, von der Künstlerin allerdings nicht beabsichtigt war und ihr ziemlich auf den Wecker ging. Und was machte diese schlaue Frau, die übrigens mit dem renommierten Maler Alfred Stieglitz verheiratet war? Sie malte Blumen! Warum? Nun, weil Blumen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale haben und kein Kritiker der Welt ihr mehr etwas vorwerfen konnte! Ätsch!

Doch damit nicht genug: Um 1920 herum wagte sie sich an etwas damals Ungeheuerliches. Sie malte Stadtansichten von New York. Selbst ihr Mann hatte ihr davon abgeraten, mit der interessanten Begründung, wenn selbst Männer das nicht gut hinkriegen würden, bräuchte sie es als Frau gar nicht erst versuchen! Sie tat es natürlich trotzdem, mit großem Erfolg. Doch O'Keeffe fühlte sich weniger von einer Großstadt wie New York angezogen als von der kargen Landschaft New Mexicos. Immer öfter verbrachte sie Zeit in der Wüste, bis sie schließlich sogar dorthin zog. Sie erkämpfte sich in jahrzehntelangem Tauziehen endlich das Haus ihrer Träume. Hier zeigt die Münchner Kunsthalle eine überaus interessante Dokumentation über ihr Anwesen. Am Ende ihres Lebens kehrte Georgia O'Keeffe wieder zu ihren Anfängen zurück- künstlerisch gesehen. Sie malte wieder abstrakt, ohne das irgendjemand etwas in ihre Werke hineindeutete, was da nicht hingehört. Eine Makuladegeneration, bei der sie ihre Sehkraft nach und nach verlor, zwang sie, die Malerei aufzugeben. Georgia O'Keeffe starb 1986 im Alter von 99 Jahren. Was bleibt, sind die Werke einer starken Frau, die immer ihren Weg ging, gegen alle Widrigkeiten.

Die Ausstellung "Georgia O'Keeffe - Leben und Werk" läuft noch bis zum 13. Mai 2012.

Mittwoch, 28. März 2012

Absolut Blank Atelier: The Blank Page

Am vergangenen Wochenende war München zwar um einen Sneakerladen ärmer (Amen, Amen!), dafür aber um zwei Pop-Up-Stores reicher. Grund dafür war das "Absolut Blank Atelier", eine Veranstaltung von  - wie könnte es bei dem Namen anders sein - Absolut Vodka. Dabei ging es um Kreativität durch Musik, Kunst, Performance, Mode und unter anderem auch um die Angst vor der weißen Seite, "The Blank Page". Dank meines Daytime-Jobs durfte ich dem Atelier am Sonntag beiwohnen. Was es auf der weißen Seite zu sehen gab, erfahrt ihr, wenn ihr unten auf "Mehr Informationen" klickt.



Last weekend I went to an event hosted by Absolut Vodka. It was all about creativity, inspiration and the fear of the blank page and how to get over it. Oh, and jelly. More pix after the jump

Dienstag, 27. März 2012

Früh-Frühlings-Style

Letzte Woche war ich schon in meinen Pumps unterwegs. Leider hab ich mich gleich verkühlt. Heute dann doch lieber nochmal warm angezogen, schließlich radel ich jetzt wieder zur Arbeit! Das ist aber das letzte Foto mit Fake-Fur-Weste, dass ihr diesen Frühling von mir sehen werdet. Hoffe ich zumindest ... PS: Juchu, 22 Leser! Und über 17.000 Seitenaufrufe insgesamt, wenn das kein Grund zum Feiern ist. DANKE!



Last week I was so overwhelmed by spring and rays of light that I switched my boots for pumps - without socks. Definitely a mistake, since I got ill! This time I opted for my fake-fur-waistcoat. I promise it will be the last time this spring you'll see me wearing this item. At least I hope so ... PS Thank you for more than 17,000 page impressions within a year and for 22 readers via GoogleConnect

Montag, 26. März 2012

Filmkritik: "Best Exotic Marigold Hotel"



"Ich habe eine Idee: Outsourcing des Alterns! Es gibt noch mehr Länder, in denen alte Menschen nicht beliebt sind!"

"Best Exotic Marigold Hotel" ist ein lustiger Film über ein ernstes Thema. Was macht die Generation der "Best Ager", der "Silver Surfer", der _____________ (sonstige Euphemismen für die "Zielgruppe 60plus" bitte einsetzen), wenn es wirklich in Rente geht? Was ist vom Leben noch übrig in einer Gesellschaft, die das Altern nicht achtet, sondern die Alten verachtet?

In "Best Exotic Marigold Hotel" will eine Gruppe britischer Rentner ihren Lebensabend im indischen Jaipur verbringen. Da wäre das Pärchen Jean und Douglas, das keine Lust darauf hat, in einer Rentner-Siedlung (oder auch Ghetto) mit Panikknopf in der Wohnung und Handläufen an der Wand zu leben, Graham, der die größte Liebe seines Lebens nochmal wiedersehen will, Muriel, die auf ihre Hüft-OP wartet, Evelyn, deren Mann vor kurzem verstorben ist sowie Norman und Madge, die nochmal richtig einen draufmachen wollen. Als die Gruppe endlich im "Best Exotic Marigold Hotel" ankommt, müssen sie einsehen, das ihre Unterkunft so ist, wie sie selbst: verfallen.

Und hier geht das Abenteuer erst richtig los: Jean versucht, mit Graham anzubändeln, was nur scheitern kann, Jeans Mann Douglas versteht sich etwas zu gut mit Evelyn, die einen Job in einem indischen Call-Center findet und den jungen Mitarbeitern Einfühlungsvermögen beibringt, Muriel muss ihre Ressentiments gegen Inder loswerden und Norman und Madge machen beim Flirten schließlich gemeinsame Sache. Dann wäre da noch der junge Hotelmanager Sonny, der nicht nur mit seinem Lebenstraum vom eigenen Hotel zu kämpfen hat, sondern auch seine große Liebe gegen seine Mutter verteidigen muss.

Doch in "Best Exotic Marigold Hotel" geht es nicht nur um die Probleme der Rentner oder um die von Hotelmanager Sonny, es geht um die ewigen Probleme der Menschheit: Einsamkeit, Zweisamkeit, Liebe, den richtigen Umgang miteinander zu finden und letztlich darum, das Beste aus seinem Leben zu machen, egal, wie alt man ist oder wieviel Zeit einem vermeintlich noch bleibt. Reingehen, ansehen!

Sonntag, 25. März 2012

Frühstück

Na, meine liebe Leser, seit ihr auch schon alle wach? Es gibt nichts besseres als ein gesundes Sonntagsfrühstück ...



Good morning my dear readers! I try to stay healthy with this kind of breakfast, orange juice, yoghurt and hot ginger water.


Donnerstag, 22. März 2012

Music Thursday: "Bonnie & Clyde"

In der Bib gewesen. Brigitte-Bardot-CD ausgeliehen. Dieses Lied darauf gefunden. An einen meiner Lieblingsfilme gedacht. Video gepostet. Fin.

Mittwoch, 21. März 2012

Mehr Macarons

Kleiner Nachschlag zum Thema "Tag der Macarons" ...



I want more macarons! Don't you? Macarons and spring and birds that sing ... tweet tweet tweet!
 

Dienstag, 20. März 2012

Tag der Macarons


Am 20. März 2012 ist nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch Tag der Macarons! Das haben sich ein paar findige Franzosenköpfe vor sieben Jahren ausgedacht. Also zu einer Zeit, als ich nicht die geringste Ahnung hatte, was Macarons überhaupt sind. Natürlich geht es in Frankreich, bzw. in Paris nicht nur ums Naschen - sondern ums Naschen für einen guten Zweck, denn die Erlöse gehen an eine Autismus-Stiftung. Wer jetzt auch Lust auf Macarons hat: Ich kann nur mal wieder betonen, dass es Münchens beste Macarons in der Götterspeise gibt - aber jetzt nicht alle wegkaufen ;o)



Todays is not only the beginning of spring, but also "Day Of The Macarons", at least in France. The best macarons in Munich can be found at Götterspeise. But leave some for me!

Montag, 19. März 2012

Deichkind im Zenith



Was sich da wieder für ein herrliches Wortspiel anbietet. Deichkind im Zenith. Deichkind im Zenit ihres Schaffens? Ist Deichkind schon am Limit? Haben sie ihren Zenith schon überschritten? Oder habe ich den Zenit meines Deichkind-Hörens eigentlich schon 2008, nach dem kongenialen "Aufstand im Schlaraffenland" überschritten? Kann gut möglich sein! Damals wollte ich nämlich UNBEDINGT auf das Konzert, allein es war ausverkauft.

Diesmal habe ich es geschafft, ich stehe im Münchner Zenith, einer etwas heruntergekommenen Halle in München-Freimann. Das ist eigentlich gar nicht mehr richtig München, heißt aber trotzdem so. Wie dem auch sei, ich observiere den gemeinen Deichkind-Fan. Fan Nr.1 kennt Deichkind schon mindestens seit "Bon Voyage", ist Mitte 30 und hat sich ein schwachsinniges Kostüm gebastelt, meist aus Müllsäcken, gerne mit überdimensionalen Penissen aus Alufolie verziert. Süß. Fan Nr. 2 kennt Deichkind seit "Remmidemmi", ist Anfang 20 und hat sich ein schwachsinniges Kostüm gebastelt, meist aus Müllsäcken, und trägt dazu Schirmkappen oder Tetraederhüte aus Leuchtstäben. Ich bin neidisch. Fan Nr. 3 ist jenseits der 50 und ich frage mich, was der hier macht. Deichkind-Fans sind viele. Langsam beschleicht mich das Gefühl, das hier ist gar kein Konzert, sondern eine Mischung aus Wiesn, Fußballspiel und einer Schlacht à la Braveheart.

Statt Vorband gibt es eine Playlist, auf der sich erheblich viele von meinen persönlichen Favoriten tummeln, und ich staune mal wieder darüber, wie sehr die (Sub?)Kultur die Freakshow zum Thema ihrer Videos gemacht hat. Egal, ob da jetzt das neue Video von Die Antwoord (Insassen einer Irrenanstalt?) läuft oder "Bad Girls" von M.I.A (Verschleierte Frauen in weißen BMWs) oder Dr. Octogon (Aliens aus einem B-Movie). Fehlen eigentlich nur noch Typen in Müllsäcken mit überdimensionierten Penissen. Die Show geht los, die Typen mit den Penissen stürmen an mir vorbei nach ganz vorne. Die Menge tobt, die Menge pogt - was war nochmal das erste Lied? Irgendwas vom neuen Album. Ich springe, ich sehe nichts, aber das ist ja auch egal, denn jeder weiß, dass Deichkind Kostüme mit Tetraedern auf dem Kopf tragen, die wild blinken. Dass sie die Zitze irgendwann auspacken. Deichkind haben ihre Show neu konzipiert, hatte ich vor dem Konzert gelesen. Doch auf der Bühne waren wieder die Tetraeder, hinter der Bühne wieder die Zitze, und das Schlauchboot fuhr zu "Hoovercraft" über die Menge.So ist es wieder, und nach 45 Minuten ist es vorbei. Ich.Will. Raus.

Zugabe? Eher Halbzeit, denn jetzt geht es erst richtig los, jetzt geht es erst richtig ab, jetzt kommt "Rolle mit HipHop", "Bon Voyage", "Roll das Fass rein", "Prost". Um es in Facebook-Sprache zu sagen: Gefällt mir. Ich gebe es zu, ich bin einer dieser "Bon Voyage"-Fans. Ich rolle mit Hip Hop. Ich liebe "Aufstand im Schlaraffenland" immer noch abgöttisch. Interessant, wie viel ein Konzertbesuch mir manchmal über mich selbst verrät. Eine ganze demographische Studie könnte das hier werden. Vielleicht sollte ich es mit dem ein oder anderen Fan halten: Nicht so viel denken, mehr trinken. "Hört ihr die Singale?"

Dann spielen Deichkind zum krönenden Abschluss "Remmidemmi", der Hit, bei dem man immer das Gefühl hat, man hätte den Beat selbst mal auf einem Keyboard dahinklimpern können. Hat man aber nicht. Weil man es nicht kann. Zumindest nicht so genial. Und genau das ist die Kunst von Deichkind, etwas, was ihnen auf ihrem neuen Album "Befehl von ganz unten" ein klein bisschen abgeht und ihnen auch schon auf "Arbeit nervt" irgendwie fehlte: Diese geniale Leichtigkeit. Intelligente, hintergründige Texte, die vordergründig simpel rüberkommen, und Beats, die wie eben mal schnell hingekloppt wirken. "2012 sehen wir uns auf dem Olymp." Höher geht es nicht mehr.

Nach dem Konzert: Verstörte Fans mit blauen Augen vom Pogo-Dance. Stinkender, beißender Männerschweiß. Verschüttetes Bier. Die Schlacht ist vorbei. Hurra, wir leben noch! Vielleicht sind Deichkind auch gar nicht am Limit - vielleicht bin ich es nach diesem Konzert auch einfach.

Mittwoch, 14. März 2012

Schlachthofbronx oder Deichkind? Oder beides?

Big things a fi gwaan! Ein Partywochenende deluxe steht vor der Tür, denn am 16.3. ist Release-Party vom neuen Schlachthofbronx-Album "Dirty Dancing" in der Roten Sonne. Ich persönlich bin ja großer Fan vom "Dickie Riddim" und stehe schon auf Dancehall, seit ich mein erstes Mixtape von Soundbwoys Destiny in di Finga bekommen habe, also ca. 2002. Da freut es mich besonders, wenn die Schlachtis Danchehall 2.0 oder Ghettotech oder Electrohop oder was weiß ich produzieren. Endlisch mal normale Musik! Und nicht dieses Minimal-Geplänkel.



Save the date: Album-Release Party Schlachthofbronx "Dirty Dancing" March 16th, 2012 @ Rote Sonne 



Am 17.3. heißt es dann "Das Deichkind steht vor der Tür", denn die Tetraeder-Jungs rocken mit ihrem neuen Album "Befehl von ganz unten" das Zenith! Eigentlich wollte ich da erst garnicht hin, weil ich mir dachte, die sind schon abgehypt, so 2007, aber dann ... hab ich mir die neuen Songs reingezogen und muss sagen: Ich bin verliebt! "Wir sehen uns 2012 auf dem Olymp!" Und wir sehen uns im Zenith. Oder in der Roten Sonne. Oder doch beides.



Save the Date: Deichkind on tour March 17th, 2012 @ Zenith Munich 

Montag, 12. März 2012

Marni für H&M

Besser spät als nie: Letzten Mittwoch ging es für mich auf zum exklusiven Marni-Pre-Sale bei H&M! Es war ziemlich viel los und obwohl ich mit Sicherheit unter den ersten 50 im Laden war, waren die Kleiderständer bereits in bester Heuschrecken-Ma(r)nier abgegrast, als ich unten ankam. Nun ja. Das Leder- und das Brokattop hatten es mir angetan, ersteres erwies sich allerdings als steife Ritterrüstung und letzteres gab es nicht mehr in meiner Größe. Trotzdem war es ein schöner Abend mit Sekt, Häppchen, DJ-Sound und inspirierend gekleideten Besuchern :)



Last wednesday I went to the pre-sale of Marni for H&M. It really was a nice event. People went crazy for the collection as you can see below. I had two favourite tops but the leather one was too shiny and I didn't get the brocat one in my size ... so I only left with some bracelets for a friend.

Dienstag, 6. März 2012

Music Tuesday: Santigold "Disparate Youth"

© Santigold

Nur gaaaanz kurz: Grade ist bei mir die Mail zur neuen Santigold-Single "Disparate Youth" reingeflattert. Klingt so aufs erste Ohr ganz gut ... was meint ihr? Besser als "Big Mouth" finde ich es auf jeden Fall. Das Album "Master of My Make - Believe" kommt übrigens am 5. Mai 2012 in die Läden, das Cover seht ihr oben.



Checked my inbox and just found the video for Santigold's new single "Disparate Youth". You like? I like it better than "Big Mouth".  BTW her new album "Master of My Make - Believe" will be in stores May 5th 2012, check out the artwork above.


Montag, 5. März 2012

Premiere: Pret-a-Porter (1994)


Ini Kamoze - Here Comes The Hotstepper von Hakunamatata67

Was wäre die Modewelt nur ohne Blogger, Online-Journalisten und Anna Wintour? Nun, so ziemlich das, was gestern abend auf arte lief. Da führte sich Frl. Müller nämlich sozusagen ein Dokument der Zeitgeschichte zu Gemüte: Pret-a-Porter. Let me take you back .... way back in time ...

Da ich ja ein 80er-Kind bin, ist mir der Film eigentlich seit dem dazu gehörigen Überhit "Here comes the Hot Stepper" von Ini Kamoze ein Begriff. Das lief damals auf MTV auf und ab, es dröhnte aus dem Kinderzimmer der pubertären Tochter in der Wohnung unter mir in den Hinterhof, in dem ich als unschuldiges Kind spielte. Kurzum: Man konnte diesem Film nicht entkommen! Trotzdem habe ich es mal wieder geschafft, ihn 18 Jahre nicht zu sehen. fast wie bei "Pretty Woman".  Gestern war es dann endlich soweit. Damit ich überhaupt wusste, um was es ging, tat ich etwas, was ich hätte lieber bleiben lassen sollen: Ich googelte den Filmtitel. Einen Film, der gedreht wurde, als es noch kein Google gab! Und entdeckte auf Wikipedia den gesamten Inhalt. Dort erfuhr ich, dass es sich um einen lose zusammenhängenden Episodenfilm handelt, sowie die grobe Handlung, was mir im Nachhinein einiges verdorben hat, glaube ich ...

Ich wusste, dass die Chefredakteurinnen beim Versuch, den irischen Superfotografen Milo O'Brannigan für ihr Blatt zu gewinnen, gnadenlos scheitern und von ihm dabei fotografiert werden würden. Ich wusste, dass der Typ mit der merkwürdigen Krawatte einen anderen Typen mit merkwürdiger Krawatte trifft, dieser an einem Schinkensandwich erstickt, und dass der erste Typ (Marcello Mastroianni) auch der erste Mann von Isabelle de la Fontaine (Sophia Loren) ist.

Es folgen Irrungen und Wirrungen, gefährliche Liebschaften und irre Designer. Oder zumindest das, was Regisseur Robert Altman 1994 dafür (oder seinem Publikum zumutbar) hielt. 2012 irritieren mich solche Leute nicht einmal, ich bin quasi medial mit ihnen aufgewachsen. Und mal ehrlich, wer ist schon Cy Bianco (Forest Whitaker) und sein Geliebter im Vergleich zu BryanBoy, Marc Jacobs oder auch Harald Glööckler?

In Zeiten von endlosen geskripteten "Reality-Shows", "Big Brother" oder Dokumentationen hinter den Kulissen einer Modenschau mag es etwas befemdlich anmuten, dass die Designer anno 1994 Robert Altman das Drehen in den Original-Locations verweigert haben. Mehr noch, Karl Lagerfeld ließ sogar seinen Namen in der deutschen Synchronisation von Pret-a-Porter durch ein "Piep!" zensieren.

Mein persönlicher Höhepunkt war, wie TV-Reporterin Kitty Potter (Kim Basinger) am Ende, entnervt von soviel Modezirkus, das Handtuch wirft angesichts der Show von Designerin Simone Lo (Anouk Aimée), bei der die Models dann doch nicht in den Sellout-Cowboystiefeln, sondern ganz nackt über den Laufsteg schreiten, und ihre eingesprungene Assistentin in ihrer ersten Moderation viel mehr Modewissen offenbart als Potter selbst.

Vielleicht hätte ich aber auch einfach die Finger von Internet, Google, Wikipedia und Co. lassen sollen, um den Film besser genießen zu können ... oder meine Hinterhof-Fantasie war größer als der Film selbst, damals, als ich fleißig mein ELLE-Video mit den Modenschauen der Neunziger auf unserem VHS-Rekorder rauf- und runterlaufen ließ und meine Barbies à la Linda Evangelista, Naomi Campbell oder Helena Christensen einen imaginären Laufsteg auf- und abstolzierten - in meinen neuesten Kreationen! Vielleicht dreht sich die Modewelt am Ende aber einfach zu schnell, und ich sollte einen Film, der mittlerweile 18 Jahre alt ist, als das betrachten, was er ist: ein zeitgenössisches Dokument.

Samstag, 3. März 2012

Wie mein Name in Neongelb ...

Endlich mal schönes Wetter! Da knallt mein neuer neongelber Pulli noch mehr. Besonders stolz bin ich aber auf meinen ersten DIY-Ring, der kleine silberne auf meinem Mittelfinger. Und den könnt ihr euch auch ganz leicht nachmachen ... mehr auf der nächsten Seite!



Not only am I very into neon colors this spring, I also proudly present you my 2nd DIY on this blog - this thin silver ring! Find out how I made it after the jump.



Donnerstag, 1. März 2012

Süßer Löwer in Seligenstadt

Cafés in Prag, Cafés in Budapest, Cafés in München (hier und hier) und zur Abwechslung mal ein Café in Seligenstadt am Main. Süße Fachwerkhäuser gibt es hier - und süße Törtchen beim Süßen Löwer.



Prague, Budapest, Munich ... "Oh it gets so lonely when you're walking and the streets are full of strangers" So sometimes even Frl. Mueller has to head home for some chocolate and some cakes. Why not try some in Seligenstadt, a cute little city near the Main river? More pix of the cakes after the jump  


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