Mittwoch, 27. November 2013

Museums-Mittwoch: Festival of Independents



Nicht nur die USA, auch München feiert die Unabhängigkeit - oder, um genauer zu sein, die Unabhängigen. Vergangenen Freitag feierte ich mit Schlachthofbronx und G.Rag & den Landlergeschwistern (und tausend weiteren Besuchern) die Eröffnung des Festival of Independents im Haus der Kunst. Es war stickig, schwitzig, schwietzerdütsch und voll, und der Sound hatte zum Leidwesen auch noch einige Aussetzer bzw. einen Kurzschluss. Dazu Gesprächsfetzen wie "Also House oder so höre ich ja echt gerne, aber das hier ...." Go hard or go home!!!) Naja. Ich sehe das Ganze jetzt einfach nicht als Konzert, sondern als künsterisches Happening! Und als solches war es ziemlich interessant.

Interessant war übrigens auch das Happening bzw. die Performance "What you see is what you get" (für alle Tech-Geeks: Hat diesmal rein gar nichts mit WYSIWIG zu tun!) vom Observatorium. Hier wurden nämlich die geschätzten Besucher von Damen und Herren mit platinblonden Sekretärinnen-Perücken observiert und die Observationen lautstark auf Schreibmaschinen gehackt. Die so entstandenen Echtzeit-Betrachtungen (ich habe eine kleine Abneigung gegen das Wort "Echtzeit", genau so wie gegen "Nachhaltigkeit") klebten als DIN A4-Zettel an den Wänden, sozusagen als kleines Souvenir, ein Stück Kunst, das man sich für zu Hause mitnehmen konnte. Darauf waren dann Sätze zu lesen wie: "Rote Mützen. Schon wieder eine rote Mütze. Rote Mützen scheinen im Trend zu sein" oder "Zahl der Bierträger steigt" sowie "Überall Damen mit blonden Haaren", auf einem anderen stand hingegen "Überall Damen mit braunen Haaren". Echtzeit liegt dann halt doch auch etwas im Auge des Betrachters ...

Das Festival of Independents geht noch bis zum 1.12.2013, und ich kann euch nur empfehlen, vorbeizuschauen! Viele interessante Aktionen und Vorträge warten auf euch. Ach ja: Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 14. November 2013

Interview: Kleine Tortenstube

Torte mit Farbverlauf aus der Kleinen Tortenstube

Seid ihr auch Fans der Serie "2 Broke Girls"? Träumt ihr insgeheim vom eigenen Cupcake-Laden? Mir geht es jedenfalls ab und zu so. Jemand, der diesen Traum umgesetzt hat, ist Monika Fojcik - übrigens eine ehemalige Kollegin von mir. Als ich das erste Mal von ihrem Projekt "Kleine Tortenstube" hörte (und vor allem diese Wahnsinnskuchen sah! Ja, der da oben!), war ich total überwältigt und begeistert. Ich finde es einfach unglaublich mutig, wenn jemand all seine Kraft, Energie und mit Sicherheit auch einige Nerven sowie eine Stange Geld in ein Herzensprojekt steckt. Daher möchte ich euch Monika und die "Kleine Tortenstube" in einem Mini-Interview vorstellen.

Wie bist du zu deinem Job gekommen?  
Das ist eigentlich eine ziemlich lange Geschichte. Knapp zusammengefasst klingt sie so: Ich habe zunächst studiert und wollte schon immer in den Journalismus – am liebsten bei einer Frauenzeitschrift. Das hat auch super geklappt: Ich habe zuletzt ein Volontariat gemacht und hätte auch weiter in diese Richtung gehen können. In dieser Zeit hat mich auch der Back- und Dekorationswahn gepackt. Das Problem war nur, dass ich mich in München nicht wirklich wohl gefühlt habe. Die Träumerei von einem eigenen Cupcake-Cafe war immer präsent, aber eben auch eine kleine Spinnerei. Der Umzug nach Nürnberg hat mir dann letztendlich den nötigen Schups gegeben, meinen Plan umzusetzen.

Cake Pops aus der Kleinen Tortenstube

Was macht dir am meisten Spaß?  
Die Arbeit mit den Händen. Es klingt vielleicht komisch, aber ich freue mich, dass ich körperliche Arbeit verrichten kann. Außerdem kann ich kreativ sein. Ich liebe es, wenn ein Kunde kommt, mir ein bestimmtes Thema vorgibt und dann sagt: „Du machst das schon!“ Ich kann mich dann so richtig austoben. Mein Job ist wahnsinnig abwechslungsreich. Ich mache von der Homepage bis hin zur Werbung alles selbst. Es ist natürlich auch super anstrengend und ich arbeite quasi rund um die Uhr – aber ich weiß, dass es sich lohnen wird. Und ich kann quasi machen, was ich will.

Was war dein verrücktester Auftrag bis jetzt? 
Puh, ich glaube, so einen – für mein Empfinden – verrückten Auftrag gab es noch nicht. Ich habe allerdings schon Kuchen gemacht, die wie Pastagerichte, Whiskeyflaschen, Footballhelme, Taschen und Zeichentrickfiguren aussahen. Zwar nicht optisch, aber geschmacklich war meine erste vegane Torte ein „ausgefallener“ Auftrag. Es war wahnsinnig interessant, mich damit so intensiv auseinanderzusetzen und auch nicht einfach, zum Beispiel die perfekte weiße Schokolade zu finden. Mittlerweile habe ich vegane Torten in mein Repertoire aufgenommen und freue mich riesig, wenn ich Veganern den Tag versüßen kann.

Minicakes ... natürlich auch aus der Kleinen Tortenstube! 

Was versüßt dir den Tag?  
Wenn ein Kunde den Kuchen abholt und begeistert ist. Oder mir eine Mail schreibt, wie toll das Zuckerwerk angekommen ist. Außerdem noch amerikanischer Apple Pie, Donauwelle, Nougat-Marzipan-Baumstämme und polnische Süßigkeiten.

Was möchtest du unbedingt noch backen?  
Mein Traum wäre es, wenn die Stadt Nürnberg bei mir wegen eines Kuchens in Form der Nürnberger Burg anfragt. Das wäre ein Spaß!

Mehr Infos: Die Kleine Tortenstube im Internet

Mittwoch, 6. November 2013

Whatever Wednesday: Wohnen

via houseandhome 
via houseandhome
Post Ranch Inn, Big Sur, via cntraveler
Dani Ridge House, Big Sur (via homedsgn.com)

Stöberte ich früher stundenlang nach Street Styles, haben es mir nun Wohnungen und Häuser angetan. Ich träume ja immer noch von einer größeren Wohnung, einer richtigen Wohnung - die mehr als nur ein Zimmer hat. Das die dann nicht aussehen wird wie auf diesen Fotos oben, ist mir leider schmerzhaft bewusst, es sei denn, ich versuche es doch mal bei "Wer wird Millionär". Wobei, mit ner Million kommt man ja auch nicht allzuweit. Naja, wie dem auch sei, ein bisschen Träumen ist erlaubt!

I'm not really as much into street styles as I was a couple of years ago. Most of them turn out to be either a) too crazy, b) too expensive or a) + b). Now, I rather take a look at houses, apartments and so on. I also found this really nice website called "Style Me Pretty" and got addicted to it. 

Montag, 4. November 2013

Music Monday: Alt-J "Matilda"


Matilda Alt-J from B&B on Vimeo.

Kennt ihr das? Da gibt es irgendnen Hype um irgendne Band und man nimmt sich vor, möglichst bald mal da reinzuhören. Und macht es dann doch nie. In diesem Sinne vielen Dank an meine liebe Kollegin, die mich auf den Song gebracht hat! Alt-J läuft mittlerweile auch bei mir rauf und runter und passt einfach wunderbar zum Herbst.

Do you ever feel like you need to listen to a band that's hyped up right now? And then you never do it? Well thanks to my dear colleague I'm hooked on Alt-J, finally (like after 2 years they came up but well ... good things come to those who wait :))

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