Donnerstag, 14. November 2013

Interview: Kleine Tortenstube

Torte mit Farbverlauf aus der Kleinen Tortenstube

Seid ihr auch Fans der Serie "2 Broke Girls"? Träumt ihr insgeheim vom eigenen Cupcake-Laden? Mir geht es jedenfalls ab und zu so. Jemand, der diesen Traum umgesetzt hat, ist Monika Fojcik - übrigens eine ehemalige Kollegin von mir. Als ich das erste Mal von ihrem Projekt "Kleine Tortenstube" hörte (und vor allem diese Wahnsinnskuchen sah! Ja, der da oben!), war ich total überwältigt und begeistert. Ich finde es einfach unglaublich mutig, wenn jemand all seine Kraft, Energie und mit Sicherheit auch einige Nerven sowie eine Stange Geld in ein Herzensprojekt steckt. Daher möchte ich euch Monika und die "Kleine Tortenstube" in einem Mini-Interview vorstellen.

Wie bist du zu deinem Job gekommen?  
Das ist eigentlich eine ziemlich lange Geschichte. Knapp zusammengefasst klingt sie so: Ich habe zunächst studiert und wollte schon immer in den Journalismus – am liebsten bei einer Frauenzeitschrift. Das hat auch super geklappt: Ich habe zuletzt ein Volontariat gemacht und hätte auch weiter in diese Richtung gehen können. In dieser Zeit hat mich auch der Back- und Dekorationswahn gepackt. Das Problem war nur, dass ich mich in München nicht wirklich wohl gefühlt habe. Die Träumerei von einem eigenen Cupcake-Cafe war immer präsent, aber eben auch eine kleine Spinnerei. Der Umzug nach Nürnberg hat mir dann letztendlich den nötigen Schups gegeben, meinen Plan umzusetzen.

Cake Pops aus der Kleinen Tortenstube

Was macht dir am meisten Spaß?  
Die Arbeit mit den Händen. Es klingt vielleicht komisch, aber ich freue mich, dass ich körperliche Arbeit verrichten kann. Außerdem kann ich kreativ sein. Ich liebe es, wenn ein Kunde kommt, mir ein bestimmtes Thema vorgibt und dann sagt: „Du machst das schon!“ Ich kann mich dann so richtig austoben. Mein Job ist wahnsinnig abwechslungsreich. Ich mache von der Homepage bis hin zur Werbung alles selbst. Es ist natürlich auch super anstrengend und ich arbeite quasi rund um die Uhr – aber ich weiß, dass es sich lohnen wird. Und ich kann quasi machen, was ich will.

Was war dein verrücktester Auftrag bis jetzt? 
Puh, ich glaube, so einen – für mein Empfinden – verrückten Auftrag gab es noch nicht. Ich habe allerdings schon Kuchen gemacht, die wie Pastagerichte, Whiskeyflaschen, Footballhelme, Taschen und Zeichentrickfiguren aussahen. Zwar nicht optisch, aber geschmacklich war meine erste vegane Torte ein „ausgefallener“ Auftrag. Es war wahnsinnig interessant, mich damit so intensiv auseinanderzusetzen und auch nicht einfach, zum Beispiel die perfekte weiße Schokolade zu finden. Mittlerweile habe ich vegane Torten in mein Repertoire aufgenommen und freue mich riesig, wenn ich Veganern den Tag versüßen kann.

Minicakes ... natürlich auch aus der Kleinen Tortenstube! 

Was versüßt dir den Tag?  
Wenn ein Kunde den Kuchen abholt und begeistert ist. Oder mir eine Mail schreibt, wie toll das Zuckerwerk angekommen ist. Außerdem noch amerikanischer Apple Pie, Donauwelle, Nougat-Marzipan-Baumstämme und polnische Süßigkeiten.

Was möchtest du unbedingt noch backen?  
Mein Traum wäre es, wenn die Stadt Nürnberg bei mir wegen eines Kuchens in Form der Nürnberger Burg anfragt. Das wäre ein Spaß!

Mehr Infos: Die Kleine Tortenstube im Internet

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